Neue Farben zum Testen

eingetragen in: BLOG | 0

Sketching mit Kuretake Farben

Den Kuretake (36 Color Set MC20/36V) Kasten habe ich direkt aus Japan bekommen. Ich möchte diese Farben einmal ausprobieren und für das Urban Sketching oder einen Virtual Sketchwalk anwenden. Für mich ist es interessant, mit Farben einfach mal zu spielen und dabei zu beobachten, welche Eigenschaften sie haben. Der Kasten beinhaltet größere Farbnäpfchen als unsere gewohnten „ganzen Näpfchen“. Diese Näpfchen kann ich später, wenn die Farben aufgebraucht sind, mit Tubenfarbe wieder auffüllen. Angeboten wurde er als Malkasten, Gesichtsschminke, u.v.m. – Für weniger als 40€ konnte ich aber nicht viel falsch machen. Zollgebühren wurden nicht erhoben. Hier mein Kasten… Ein Pappkarton mit eingesetzten Plastiknäpfen, die man einfach herausnehmen kann.

Die Farbbezeichnungen sind in japanisch und englisch angegeben. Sie entsprechen den Bezeichnungen der gängigen Aquarellfarbenhersteller. Vorsicht ist geboten, wenn man sich mit den Farben und ihren Bezeichnungen nicht so auskennt. Dann sollte man die Farbnäpfchen im Karton lassen, weil sie dort nach Nummern sortiert sind. Ansonsten könnte die Sortierung schwierig werden wenn alle Farben neu einsortiert werden müssen. Die Farben heißen red, carmine,rose madder, rose madder deep, cadmium red, cadmium skarlet, cadmium orange, yellow ochre, cadmium yellow, aureolin, lemon yellow, olive green, sap green light, sap green,hooker’s green, sap green deep, viridian, forest green, turquose green, malachite, ultramarine pale, ultramarine, cerulean blue, turquoise blue, prussian blue, indigo, imperial violet, cobalt violet, purple, burnt sienna, raw umber deep, black, white, white gold, brush gold, gold. Also eine bunte Mischung aus warmen und kalten Farben…

 

Die Farben sind zwar schön, aber sehr schnell wieder abwaschbar. Lasieren lassen sie sich eher nicht. Für das Skizzenbuch werde ich sie aber sicherlich nutzen

 

 

Wie teste ich Aquarellfarben? Zunächst verwende ich gutes Büttenpapier. Es macht keinen Sinn einfaches Papier zu verwenden, da die Ergebnisse sonst verfälscht werden. Auf dem „Echt  Büttenpapier“ unterscheide ich kaltgepresstes und heißgepresstes Papier (NOT/HP). Bei dem NOT gibt es noch die Papiere mit feiner strukturierter Oberfläche und grober Oberfläche zu unterscheiden. Somit teste ich auf 3 verschiedenen Papieren. Die Papiere eignen sich jeweils besonders für spezielle Aquarell- Maltechniken. Hier auf der Homepage näher darauf einzugehen, würde zu komplex werden. Zwei allgemeine Tests werde ich hier kurz erläutern:

  1. Eine Farbkarte anlegen auf NOT (NOT HOTPRESSED) Papier und die Transparenz testen. Dabei wird auf die Karte ein schwarzer Kartonstreifen aufgeklebt oder eine breite schwarze Linie mit einem wasserfesten Farbstift (Hier unten im Bild ein Molotow Acryl Marker) gezogen und schließlich noch beschriftet (Hersteller Farbton, etc.). Die Karte wird bemalt und dabei über die schwarze Linie oder den Karton gemalt. Dabei erkennt man schnell, wenn eine Farbe deckend ist und wie stark der schwarzen Bereich von der Farbe überdeckt wird. Solche Farbkarten sammle ich, um beispielsweise später nachschlagen zu können, ob  diese Farbe für mein aktuelles Projekt geeignet ist.
  2. Hier geht es darum die Farbechtheit der Farbpigmente zu testen. Also eine weitere Farbkarte anlegen, beschriften, die eine Kartenhälfte abdecken und dem Tageslicht aussetzen. Nach ein einigen Monaten kann die Abdeckung entfernt werden und beide Seiten verglichen werden.

Man kann nun auch testen, wie sich Farben mischen und lasieren lassen, wie stark sie granulieren, wenn überhaupt, … und… und….

Hier ein Beispiel: M.Graham Watercolor Farb-Karten

Diese M.Graham Farben sind sehr transparent, wie man erkennen kann. Die Cadmium Farben sind allgemein deckend. Dies erkennt man bei der Cadmium Rot Karte ein wenig, wenn man genau hinschaut. Sie ist für mich dennoch unerwartet transparent. Ich weiß nicht, ob es am Honig liegt, der bei der Herstellung dieser Farben verwendet wird, aber die Farben lassen sich wunderbar weich verarbeiten und verlaufen, meiner Meinung nach, sehr gleichmäßig. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.