Letzte Änderung am Freitag, 12. Juli 2024 - 10:26 Uhr

Kreativer Tiefpunkt

Gestern habe ich nach längerer Zeit wieder herumprobiert. Erst mit dem Airbrush, dann mit Aquarell und Pinsel. Irgendwie finde ich nicht die Ruhe und Konzentration ein Projekt weiter zu bearbeiten und es gibt bereits einen Stau. Von Roger Hassler habe ich wieder 2 Projekte, die ich malen möchte.

Einmal Diese Hai Projekt und dann noch das Mystic Tree Projekt. Beide einmal nicht als Aquarell, sondern als Acryl Versionen. Apropos Acrylfarben! Gestern habe ich Freihand mit dem Airbrush alte kaputte Bilder nachgearbeitet. Das hat besser geklappt als gedacht. Leider musste ich feststellen, dass ich die Farben viel zu wenig verdünnt hatte. Der Airbrush war völlig zu und nur eine totale Reinigung hat geholfen. Mit 50% Farbe und 50% Iso Propanol gab es keine Probleme mehr. Was ist passiert? Erst kam Farbe aus dem Airbrush ohne dass ich den Hebel zurückgezogen hatte, später blubberte es im Farbbecher und keine Farbe kam mehr aus der Düse.

Dies sind alles so Dinge, die einem herunterziehen können. Statt zu malen, musste erst über eine Stunde gereinigt werden. Danach habe ich mit Aquarellfarben versucht eine Kugel zu malen. Es ging mir dabei herauszufinden, ob ich ganz ohne Schattenfarbe auskomme. Also nur sich mit verdünnen/verdicken der Farbe einen 3D Effekt  erzeugen lassen. Mit dem Pinsel muss ich sicher noch viel üben. Mit dem Airbrush funktioniert es ganz gut. Ich denke, dass beim Airbrush die Farbe durch die ausströmende Luft quasi sofort trocknet und so die farblichen Übergänge besser über gehen.

Und was macht die Musik?

Ich übe täglich nach dem Konzept von Jonny May. Es macht mir großen Spaß, verlangt aber auch einiges ab. Per Video wird mein Spiel kontrolliert. Wegen der Probleme meiner linken Hand absolviere ich erst einmal den Anfänger Bereich. Die Bereiche sind alle gleich, unterscheiden sich aber in der Komplexität und Geschwindigkeit.

Derzeit erkunde ich alle Tonarten und spiele zu jeder Tonart ein eigenes kleines Liedchen. Dabei werden auch unterschiedlichste Rhythmen geübt. Natürlich alles nach Noten. Die Einführung über Musiknoten war kurz und knapp, aber da hatte ich ja bereits Vorkenntnisse. Das spielen vom Blatt muss Stück für Stück geübt werden. Unterstützt werde ich dabei von Smartsheets. Dies ist ein Werkzeug, das mir die entsprechenden Notenblätter anzeigt und abspielt. In einem Smartsheet sind diverse Funktionen enthalten. Die Klaviatur kann eingeblendet werden, jede gespielte Note wird beim Spiel hervorgehoben, die Geschwindigkeit kann beliebig eingestellt werden, ein Metronom aktiviert werden, etc. So hat man eine tolle Unterstützung beim Üben. Als weitere Unterstützung finden zudem mehrere monatliche Online Treffen statt. Es gibt auch eine Community, wo alle Teilnehmer ihre Lernerfolge untereinander teilen. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt.

Als Nebeneffekt baue ich so meine Englisch-Sprachkenntnisse etwas aus. 

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