Blazey Watercolors

Über mich und meine Aquarellmalerei

Ich wurde in Gelsenkirchen geboren, bin dort zur Schule gegangen und habe sehr früh, mit 14 Jahren, eine Lehre als Betriebsschlosser begonnen. Nebenbei habe ich mich abends kontinuierlich schulisch weitergebildet und später an verschiedenen Universitäten studiert. Als Diplom Informatiker (Software-Entwicklungsingenieur) habe ich dann bis zum Ende meiner beruflichen Laufbahn gearbeitet. Die Themen aus der Informatik interessieren mich auch heute noch sehr, beschäftige mich aber mit IT-Themen nur noch aus privatem Interesse. Ganz kann man aber wohl nicht loslassen. So betreibe ich weiterhin meine Webseiten, beschäftige mich dabei noch mit Themen wie Web-Entwicklung und -Technologien. Auch die digitale Fotografie, die Bildbearbeitung und das Filmen gehören auch weiterhin zu meinen Interessen. Wenn dann noch Zeit bleibt übe ich einige meiner Lieblings-Musikstücke am Flügel. 

Ich lebe nun bereits seit über 25 Jahren in Wierstorf, einem kleinen Dorf, das zur Gemeinde Obernholz gehört. Diese Region wird aus historischen Gründen auch als Isenhagener Land bezeichnet und liegt in der Südheide, nicht weit von Gifhorn, Celle und Lüneburg entfernt. Also in Niedersachsen! Eine schöne Gegend, die zum Malen einlädt. Es gibt hier und da noch wunderschöne Heidelandschaften mit Schafen, Schäfern und Touristenführungen. Ich nutze die Heide-Motive in Bad Bodenteich, am Heiligen Hain bei Wahrenholz,  und vor allem in der Umgebung von Hermannsburg im Landkreis Celle, für meine Aquarell-Malerei. Das Otter-Zentrum ist in Hankensbüttel  zu finden und bietet schöne Tiermotive. Im angrenzenden Wittingen gibt es das Industriegebiet mit einem Binnenhafen und alte Fachwerkhäuser findet man nicht nur in Celle.

Ende 2015 habe ich mit dem Zeichnen und der Aquarellmalerei begonnen. Schnell habe ich gemerkt, dass sich vielfältige Möglichkeiten mit der Malerei erschließen lassen. Ich musste erst einmal lernen, dass ein gemaltes Bild etwas Eigenständiges ist und keine Fotografie. Weder ein gemaltes Bild, noch Fotografie bilden die Realität wirklich ab. Die Aquarellmalerei ist für mich Entertainment! Es werden Stimmungen durch gemalte Bilder erzeugt, die den Betrachter auf verschiedene Art und Weise ansprechen sollen. In meinen ersten Jahren, musste ich erst die Grundlagen der Aquarellmalerei lernen. Mit dieser 3. Neuauflage meiner Homepage möchte weiterer fortschreiten. Daher verabschiede ich mich von meinen älteren Arbeiten und schaue gespannt in die Zukunft…   

Ich versuche in meinen Bildern den Fokus auf die mir wichtige Dinge zu lenken, diese möglichst für den Betrachter erkennbar (realistisch, detailliert) darzustellen und das DRUMHERUM etwas zu vereinfachten. Der Betrachter soll durch das ganze Bild geführt werden. Hierzu gibt es verschiedene Techniken, die bereits die alten Meister angewandt haben. Bildaufbau, Komposition, Perspektive, Bildtiefe, Plastizität, Farben und Farbharmonie sind hierzu nur einige Schlagwörter. 

Mein Studium und meine beruflichen Erfahrungen haben es mitgebracht, präzise den fachlichen Dingen auf den Grund zu gehen. Eine solche Vorgehensweise ist auch bei der Aquarellmalerei vorteilhaft, aber sehr zeit-intensiv. Um mich in die Thematik schneller einarbeiten zu können und meine Aquarellmalerei stetig zu verbessern, nehme ich an Workshops namhafter Aquarellisten teil. So bekomme ich direkt vor Ort kompetente und wichtige Informationen zu meinen Bildern und zu meiner Technik. Als Ergänzung nutze ich Bücher, Lehrfilme, sowie die digitalen Medien und gelegentlich die sozialen Netzwerke. Heutzutage besuche ich nur noch gelegentlich die regionalen Kreisvolkshochschulen in Gifhorn Wolfsburg, Salzwedel und Uelzen. Dafür nehme so oft wie möglich an Mal-Treffen teil, bei denen draußen vor Ort gemalt wird. Was mir auch an der Aquarellmalerei sehr gefällt ist, dass man sich häufig mit Dingen beschäftigen muss, die über die Malerei hinaus gehen. Dinge wie die Anatomie von Tieren, Themen aus der Botanik oder Technik müssen gelegentlich recherchiert und ausgearbeitet werden,  bevor man beginnt sie zu zeichnen und zu malen. So wird neben der Malerei auch das Allgemeinwissen ständig erweitert. Ist das nicht eine schöne Sache?

Warum beschäftige ich mich fast nur mit der Aquarellmalerei? Die Aquarellmalerei ist einerseits sehr anspruchsvoll, da Fehler beim Malen kaum verziehen werden. Das Weiß im Aquarell wird nicht mit einer weißen Farbe gemalt, sondern bleibt als unbemalter Teil  des weißen Papieres . Das bedeutet, dass ein Aquarell in der sogenannten Negativ-Technik gemalt wird. Oft eine knifflige Sache! Es gibt natürlich noch viele weitere Dinge, die speziell bei der Aquarellmalerei beachtet werden müssen! Also eine große Herausforderung für mich, der ich mich gerne stelle. Für die Aquarellmalerei benötigt man recht wenig Equipment. Wasser, Behälter, Pinsel, Papier und ein paar Farben reichen bereits aus. Die Farben trocknen sehr schnell und so kann man zu Hause oder draußen vor Ort malen. Man erhält relativ schnell Ergebnisse. (Wenn man es kann …). Die Farben sind nicht giftig (bis auf wenige Ausnahmen, auf die man aber verzichte kann), und sind heutzutage sehr brillant. Man kann damit wunderschöne Bilder malen. All dies ist so spannend und interessant, dass ich so oft es geht, zu malen. Aber es gibt dabei immer wieder malerische Tiefpunkte, die aber schnell vergessen sind, wenn ein Aquarell wieder gelungen ist.

Durch die Aquarellmalerei habe ich viele Menschen mit gleichen Interessen kennen gelernt. Viele Stunden habe ich gemeinsam mit anderen Aquarellisten gemalt. Oft malen wir nach ein und demselben Motiv, aber die Ergebnisse jedes einzelnen sind immer sehr verschieden. Jedes Bild hat seinen eigenen Charme und man wird immer wieder aufs Neue überrascht. Es ist immer wieder eine schöne Erfahrung! —-  Am liebsten male ich aber draußen vor Ort an der frischen Luft. Es ist eine noch größere Herausforderung für alle, denn das Wetter und die vielen Dinge, die man entdecken kann, müssen erst einmal unter einem Hut gebracht werden. Wind , Sonne Regen, Kälte und die vielen Details in der Umgebung erschweren die Aquarellmalerei erheblich.  Wer aber einmal draußen gemalt hat, wird die gesammelten Eindrücke noch lange Zeit in Erinnerung behalten. Dies mag wohl daran liegen, dass man sich länger und intensiver mit seiner Umgebung und den Objekten auseinandergesetzt hat. Ein weiterer Grund, mich mit Begeisterung der Aquarell-Malerei zu widmen. 

Ist das was ich mache Kunst und bin ich ein Künstler? Das sei jedem selbst überlassen, dies für sich zu entscheiden. Aus meiner Sicht mache ich weder Kunst, noch bin ein Künstler! Ich male gerne und freue mich, wenn das eine oder andere gemalte Bildchen gefällt. 

Habe ich schon einmal etwas ausgestellt oder verkauft? Nein, bisher nicht. Ich habe mich auch keiner Organisation, wie dem IWS (International Watercolor Society) oder der DAG (Deutsche Aquarellgesellschaft), angeschlossen. Da ich bisher auch keine Bilder zum Verkauf angeboten habe, ist auch nichts verkauft worden. Zudem hänge ich an meine Originale. Ein Bild hatte ich verschenkt, weil es einer Person so gut gefallen hatte. Dieses Bild wurde aber schnell in Bares umgesetzt. Daher verschenke ich auch keine Bilder mehr …

Habe ich einen eigenen Malstil oder möchte ich mir einen solchen erarbeiten? Nein eigentlich nicht. Ich male so, wie es mir gerade gefällt. Ich fände es zudem langweilig, wenn man anhand des Malstils sofort auf meine Person schließen könnte. Malen heißt für mich auch experimentieren. Diese Dinge werde ich hier aber nicht mehr veröffentlichen, denn es würde den Rahmen meiner Homepage sprengen …

Was gibt es sonst noch? Ab und zu muss ich auch meine andere Gehirnhälfte nutzen und mich technischen Dingen widmen. Neben das Erstellen und Betreiben von Webseiten, beschäftige ich mich auch wieder mit der Programmierung. Hier vorrangig in JavaScript. Auch das Erweitern von WordPress, entwickeln und Gestalten eigener Themes mit PHP interessiert mich sehr. Darüber hinaus beschäftige ich mich gerade wieder mit meinem alten Hobby, der privaten Wetterstation. Viele Dinge sind heutzutage etwas einfacher geworden und sind auch nicht mehr so zeitintensiv.