Letzte Änderung am Samstag, 15. August 2026 - 18:23 Uhr

Zielen beim Darts

ist eigentlich das „Ziel fokussieren“. Bisher habe ich viel über das V gezielt, also über das Ende des Flügels. Dabei verliere ich oft das Ziel aus den Augen oder verdecke das Ziel mit dem Dartpfeil. Zudem neige ich dadurch unterschiedlich stark/bzw. leicht zu werfen. Vor einiger Zeit habe ich schnell hintereinander geworfen ohne zu zielen. Dieses Vorgehen war auch nicht prickelnd! Was nun schon wieder?

Ich versuche jetzt bei der Dart Aufnahme den Arm in Zielrichtung zu stellen (Ellenbogen, Unterarm). Dies passiert in einer Bewegung. Danach das Ziel mit dem Auge (anderes Auge ist quasi blind bei mir) fixieren und werfen. Wie stark gleichbleibend geworfen wird ist erst einmal Gefühlssache. Wann genau werfe ich? Beim Fixieren wird nach kurzer Zeit das Ziel scheinbar größer. Der richtige Zeitpunkt den Dart abzufeuern. 

Und was war da mit dem Release Point? BEI MIR ist es erst einmal abhängig von der Wurfgeschwindigkeit und dem Gefühl den Pfeil in die richtige Richtung/Stellung zu haben (Dies sind Millisekunden). Der Oberarm steht  dabei in etwa im 90° Winkel zur Schulter. Der Ellenbogen zeigt in Zielrichtung. Der Wurf wird nur aus den Unterarm gemacht. Kleine Abweichungen sind natürlich immer möglich, solange man das Ziel trifft. Optimal ist es, wenn der ganze Oberkörper ruhig bleibt während des Wurfzyklus.

Dies werde ich jetzt verinnerlichen und trainieren. Warum? Es hat sich gezeigt, dass sich meine Check out Quote deutlich verbessert hat. Meine Scoring Quote ist dabei fast konstant geblieben. Da beim Darts der Check Out am Wichtigsten ist, macht dies alles Sinn für mich. Ich erschrecke mich allerdings immer noch, wenn ich auf ein Doppelfeld hämmere und der Dart mit den ersten Versuchen dieses kleine Feld trifft. Diesen Effekt habe ich allerdings auch beim Klavierspiel, wenn ich mitten im Spiel meine Hände bewusst wahrnehme und mich frage, wer da gerade meine Hände bewegt. Zack, und schon verspiele ich mich! Haha.

Aber erst einmal muss es mir wieder besser gehen nach einer Fischvergiftung. Die ersten Tage waren ziemlich heftig. Derzeit geht es täglich wieder bergauf, kämpfe aber noch gegen den körperlichen Schwindel. Da macht Darts keinen Sinn!  Im nächsten Blog werde ich mich mit dem Trainingsspiel von Bob Anderson beschäftigen, dass sogenannte BOB’s 27 Spiel. Damit wird das Checkout trainiert. Hier möchte ich auf 2 Varianten eingehen.

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