Wenn das Gehirn nicht mitspielt
Ablenkungen und verzögerter oder gar ausbleibender Automatismus sind die häufigsten Probleme bei Darts-Spielern. Wer kennt das nicht: Plötzlich geht nichts mehr! Gestern war dies wieder im TV zu sehen: Weltklasse Spieler treffen nichts mehr und Darts wird zum Glücksspiel. Dann kommt noch das Alter hinzu. Automatische Abläufe funktionieren nicht mehr oder seltener. Die Sehkraft lässt nach und viele weitere Dinge funktionieren nicht mehr so wie in jungen Jahren. Im modernen Darts ist bei vielen jüngeren Spielern ein schneller Spielablauf angesagt und die körperliche Fitness bekommt einen immer höheren Stellenwert.
Ich persönlich muss all dies so hinnehmen wie es ist und akzeptieren. Nichtsdestotrotz versuche ich dem Ganzen etwas gegenzusteuern. Ja, ich bin ein absoluter Anfänger und meine Ziele sind nicht all zu hoch. Maximal mit zehn Aufnahmen ein 501 Spiel zu beenden wäre so ein Ziel. Im letzten Blog habe ich ja schon erwähnt, wie ich versuche automatische Abläufe zu üben. Ja, es funktioniert, aber manchmal auch gar nicht. Was tun in solchen Situationen? Ich trainiere dazu verschiedene Gegenmaßnahmen und prüfe, ob diese im Spiel auch funktionieren.
1 Ablenkung: Trainieren unter lauter Geräuschkulisse.
2 Nicht geht mehr: Spiel verlangsamen, Zielen statt automatischer Ablauf, Basics abarbeiten (Stand, Armhöhe, Lockerheit etc.)
Update:
Video-Kontrollaufnahme mit der Fliq-Kamera direkt aus der Frontalansicht hat einige Dinge zum Vorschein gebracht, die ich so nicht bemerkt habe. Ich positioniere und fokussiere das Ziel mit dem Wurfarm, verändere dann beim Wurf mit der Ausholbewegung die Armposition, damit der Flight nicht vor meine Brille schlägt. Dies ist wohl eine alte Angewohnheit. Ich hole nicht mehr so weit aus, bzw. ziehe den Arm so weit zurück. Zudem könnte meine komplette Wurfbewegung gleichmäßiger und weicher ablaufen.
Mehr dazu demnächst …