Training im Juli

Letzte Änderung am Dienstag, 21. Juli 2026 - 12:40 Uhr

Training im Juli 2026

Mein Scoring wird langsam besser und für das Training auf die Doppel habe ich mir etwas ausgedacht: Wurf Analyse mit einen Laser Pointer. Dabei halte ich den Laser Pointer Stift wie meinen Dart und simuliere die Wurfbewegung. Dabei merke ich mir die Stellung des Unterarmes bei dem der Laser Punkt beispielsweise auf die D3 oder D2 zeigt. Anschließend übe ich, meinen Dart an dieser Stellung loszulassen. So bekomme ich ein Gefühl dafür, wie man die Doppel werfen könnte.

UPDATE: Kurze Erklärung – Der Laserpointer zeigt mir die direkte Linie zum Ziel an, als wäre ein Band dorthin gespannt. Ich werfe gerne viel zu weit nach außen. Mit dem Laserpointer bekomme ich einen Einblick, wie diese Linie verläuft und ich sie mit dem Wurf nachvollziehen kann. 

Ja, eigentlich wirft man intuitiv auf das Doppelfeld. Das Zielen macht das Gehirn automatisch. Etwa so, als wenn man sich an die Nase fasst. Wenn es aber oft überhaupt nicht funktioniert beim Dartspiel, versuche ich die Ursache herauszufinden. Der Laserpointer zeigte mir beispielsweise, dass ich den ganzen Dartpfeil verdreht halte, werfe und nicht in einer Linie zum Zielpunkt ausgerichtet war. Dies Versuche ich derzeit zu korrigieren ohne direkt zu zielen.

Laser Pointer Variante Katzenspielzeug (:-))

Der Nebeneffekt dieser Untersuchung bewirkt bei mir einen insgesamt stabileren Wurf. Das Training einer kontrollierten und verlangsamten Wurfbewegung erhöht bei mir die Trefferquote. Ich neige dazu ziemlich hektisch/schnell/feste zu werfen. So trainiere ich einen ruhigen gleichmäßigen Wurf. Meine Ausholbewegung versuche ich dabei ebenfalls zu begrenzen, also nicht bis hinter dem Ohr auszuholen.

Und ja, dies hört sich alles sehr abgedreht an!!! Mir hat es aber bereits eine bessere Ausmachquote beschert. Und! Meine erst 180 im Spiel, die auch zählt (Nicht wieder ein Überwurf), eine 171 mit T19er und eine 120 mit D20er. Also kein Wunder, dass ich mir gerne die D20 für das Ende versuche zu stellen. Dies alles ist in den letzten Tagen passiert. Darauf kann ich als Anfänger erst einmal aufbauen. 

Mitte Juli 2026

Jetzt habe ich einen Punkt erreicht, an dem bei mir sehr viel Spaß aufkommt. Das lockere Werfen funktioniert beim Scoring für meine Verhältnisse ganz gut und es geht sehr schnell ans Ausmachen. Und ab hier wird es dann tricky. Hier verplempere ich meine tollen Averages. Daher versuche ich derzeit bereits im Spiel die Doppelfelder mit einzubinden, auch wenn es den Spielfluss bremst. Dabei nehme ich jetzt auch high Finishes ins Visier. Oft scheitern diese am letzten Wurf. Also weiter an meinen Kombinationen üben… Ende Juli werde ich dann wieder schauen, ob es bei dem Scolia Power Scoring eine Verbesserung bei mir gibt. 

Achja, ich habe meine infrage kommenden Darts einmal gewogen. Stephen Bunting 12g wiegen komplett 14g, Stephen Bunting 18g wiegen komplett 20g und die Red Dragon Featherlite 17g wiegen 19g. Damit komme ich sehr gut zurecht. Diese Darts sind etwas Kopflastig und stecken etwas nach oben geneigt im Board. Ich trainiere auch das Anspielen dieser Darts, wenn sie gut im Board stecken. So konnte ich einige Tripel und Doppel gezielt treffen.

Bunting 18g links das Original und rechts umgebaut –  K-Flites M ,40mm Stahlspitze wird hier gerade angeraut.
  

Bunting 12g – Rot gepunktetes Barrel

Read Dragon – Hoher Grip

Lichtblicke

Heute konnte ich zum ersten mal ein Spiel mit einem Gesamtdurchschnitt von 51,3 gewinnen. Grund dafür war das relativ schnelle Ausmachen. Pfeil richtig aufnehmen und werfen. (Ist für mich noch etwas ungewohnt, da ich bereits einige Zeit den Dart etwas anders gehalten habe). Mal schauen, ob ich dies so beibehalten kann. 

Bei Scolia geht es kontinuierlich voran. Tolle Statistiken und Spiele. Jetzt werden die Turniere immer weiter ausgebaut. Die Spielstärken der Spieler sollen zukünftig wohl in Abhängigkeit von den aktuell erbrachten Leistungen bei gespielten Turnieren ermittelt werden. Wozu? Damit starke Spieler nicht bei Turnieren für schwächere Spieler mitmachen können. Es soll wohl dafür auch die IT-Infrastruktur ausgebaut werden. Es sollen Ligen bist hin auf PDC Niveau entstehen. Einige PDC Spieler sind bei Scolia ja schon dabei. Mal schauen. Das alles hört sich sehr gut an …

Und Autodarts? Zugegeben! Ich nutze dieses System sehr selten. Ich kenne keine mir bekannten Spieler aus meinem Umfeld. Bei Scolia habe ich die Zusatzkamera, die zeigt, wer spielt und wie gespielt wird. Ja, es wäre auch möglich über Twitch.tv zu streamen. Es machen oder können viel zu wenige Spieler. Denn es wird dafür eine sehr gute Internet Leitung benötigt.

Bewertung

Ich habe mir einige Notizen zu meiner persönlichen Wurf Analyse gemacht und bin dabei all dies umzusetzen, was scheinbar funktioniert. Mein Stand links von der Mitte zum Board scheint mir zu liegen. Anhand des Laserpointers bin ich drauf gestoßen, dass auch meine Armhaltung verbessert werden muss. Der Ellenbogen ist oft zu niedrig und zeigt nicht immer in Zielrichtung. Die Höhe kann ich mir schnell mal eben einstellen, indem ich den Dart in der Ausholbewegung zum Kopf führe und der Flight meine Stirn oder Nasenspitze berührt. Dies bewirkt, dass der Ellenbogen eine entsprechende Höhe bekommt. Aber ich ziele nicht wirklich.

Wie nach oben und unten werfen? Ich könnte den Ellenbogen senken, um die unteren Felder anzuspielen oder den Oberkörper nach vorn beugen. Es bedarf nur sehr wenig Veränderung. Bisher habe ich den Ellenbogen gesenkt und die unteren Felder angespielt. 
Fazit: Ich habe jetzt eine Reihe von Anhaltspunkten die ich überprüfen kann, wenn es mal wieder überhaupt nicht funktioniert! Voraussetzung ist immer, dass auch der Kopf frei ist!
Ablenkungen sind GIFT für das Dartspiel. 
Besonders beliebt ist das Mobil Telefon. Fußball Ergebnisse nebenher verfolgen, Chatten, etc. sind kontraproduktiv für anschließende konzentrierte Dartwürfe. Ebenso laute Musik im Hintergrund oder das Anfeuern von Spielern. Im Spielbetrieb sind diese letzten beiden Dinge „Gang und Gäbe“. Daher sind Spieler im Spielbetrieb oft schlechter als im Training. Diese Dinge versuche ich bei meinem Spiel mit einzubinden und nach einem schlechten Wurf zu hinterfragen, was mich abgelenkt haben könnte. Oft werden aus technischer Sicht keine gravierenden Fehler gemacht und trotzdem wird schlecht performt.

Damit ist dieses Thema hier im BLOG für abgeschlossen. Vielleicht hilft das Eine oder Andere einem Anfänger wie mich, sich etwas im Dartspiel zu verbessern und den Spaß nicht zu verlieren. Ich bin ein begeisterter Hobbyspieler und versuche, so lange es noch geht, dabei zu bleiben. 

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