Letzte Änderung am Mittwoch, 27. März 2024 - 21:10 Uhr

KW 12 – Back to the roots

Es ist oft nicht so einfach, immer wieder geerdet zu werden. Zurückblickend bin ich sehr dankbar dafür. Dadurch habe ich mich kontinuierlich verbessern können. Und jetzt ist es wieder Zeit für mich, einige Schritte zurück zu gehen um mich wieder einmal zu verbessern. 

Bedingt durch das Alter und einigen gesundheitlichen Problemen habe ich mit Einschränkungen zu tun, die ich erst einmal bewältigen muss. Malen unter Verwendung einer Brille ist nur ein Beispiel dafür. Jetzt aber genug getextet. Es also weiter mit den Tasse und Kannen, als Zeichnungen, Pinsel- und Airbrush-Übungen-

Heute Abend habe ich wieder viel herumgeeiert, wie man sieht:


Sogar die Perspektive der Kannen oder der Tasse stimmt nicht. Jetzt werde ich mir die Schattierungen einer Kanne mal an einem Foto anschauen. Frei aus dem Kopf funktioniert nicht mehr. Morgen werde ich erst einmal eine Bleistiftskizze bzw. Tonwertskizze machen und dann los malen.

21.03.2024
So, weiter geht es. Jetzt wechsele ich mal den Malgrund und probiere ein „kaltgepresstes Aquarellpapier“. Doch zunächst folgt die Tonwertskizze. Jetzt muss ich mich ranhalten, denn Morgen Abend gibt es bereits die nächste Lektion.

Jetzt habe ich einmal eine schnelle Skizze gemacht, um grundsätzlich einmal Licht und Schatten festzulegen. Einige Fehler bzw. unvollkommene Stellen sind noch da. Aber ich denke, die Darstellung, die ich mir ausgedacht habe, ist grundsätzlich glaubhaft. Das reicht mir schon mal für die weiteren Arbeiten. Das Motiv mit den Überschneidungen der Objekte sind absichtlich so gewählt, um gleichzeitig positiv und negativ malen zu können. Das Licht kommt von schräg recht oben. 

22.03.2024
Heute habe ich wieder herumprobiert. Es ging mir darum, hell und dunkel besser darzustellen. Aber es ist wieder schief gegangen. Angefangen habe ich mit stark verdünnter Farbe, danach fast unverdünnt und schließlich habe ich etwas grüngrau hinzugefügt. Das hat dann alles zerstört. Der kleine Clip zeigt, wie ich den Airbrush erst entleere (ich lasse immer Wasser drin), dann mit Farbe auffülle, Wasser als Verdünnung hinzugebe und schließlich den Airbrush blockiere. Dadurch strömt die Luft durch den Farbbecher und vermischt die Farbe mit dem Wasser. Danach sprühe ich die hochverdünnte Farbe auf das Papier. Die selbst erstellte Schablone wird durch Magnete gehalten. Die zweite Schicht gelingt gerade noch und den Rest schenke ich mir erst einmal. Videoclip ohne Ton!

Gerade kommt das neue Wochenthema für den Workshop „Aquarell Pur“ heraus. Thema ist NiN (Nass in Nass Technik). Weil bald Ostern ist, geht es zunächst um flauschige Ostermotive. Hier werde ich keine Airbrush Experimente machen und ausschließlich mit Pinsel und Aquarellfarben arbeiten. Nichtsdestotrotz arbeite ich weiterhin an den Kannen und auch an den Wolken.

 

23.03.2024
Meine ToDo-Liste wird immer länger. Schön ist, dass keine Langeweile aufkommt! Was ich hier noch gerne demnächst thematisieren möchte ist „Schablonen selber machen“. So eine gute Texturschablone kann schnell mal 40€ oder mehr kosten. Das muss nicht sein. Zudem werde ich mich wieder mit dem Farbenmischen beschäftigen und Mischlisten führen. Gerade bei den flüssigen Aquarellfarben ist das für mich etwas Neuland.

Heute, Morgen und Montag geht es aber erst einmal um Ostermotive, bzw. Osterkarten, die am Dienstag verschickt werde sollen. Martina hat Ihre Karten schon fertig. Danach geht es um Wolken und Freitag wieder um Kannen mit Tassen in verschiedenen Techniken erstellt. Der Aquarell Workshop geht erst wieder nach den bayrischen Osterferien weiter. Also ausreichend Zeit, um dies alles zu bewältigen.

Als Ostergeschenk werde ich eine zweite Airbrushpistole, eine Infinity CRplus Two in One Airbrush Pistole bekommen. Eigentlich nicht Two in One, sondern Three in One, denn ich habe gleich noch das 0,6mm Düsenset dabei.
Gerade habe ich erste Tests durchgeführt, ein strähnenhaftes Verlaufen der Farbe vom Rand weg zu erzeugen. Es soll wie Fell, bzw. Härchen aussehen. Ein Versuch ist bereits geglückt. Trotzdem muss ich warten, bis alles richtig getrocknet ist. Hier bereits ein Foto noch vom feuchten Papier.
Morgen geht es weiter.

 

24.03.2024
Die Woche geht zu Ende und ich habe heute verschiedene Papiere getestet, auf denen die Farbe fellmäßig verläuft. So bin ich wieder beim heißgepressten Papier gelandet. Natürlich geht es noch besser, als hier im Bild. Links ein Küken angedeutet und rechts in Negativtechnik vorbereitet. Diese Übungen werde ich zwischendurch immer mal wieder bis Mitte April weiter ausbauen.

 

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